Wohnen

  • Mischung aus 560 Miet- und 90 Eigentumswohnungen
  • Wohnungsgrößen für Jedermann
  • Entspannung des Wohnungsmarktes durch Neubau
  • Derzeit ziehen jährlich über 40.000 Menschen neu nach Berlin

wohnen012Nach über 100 Jahren gewerblich-industrieller Nutzung soll nun die Brachfläche des Freudenberg-Areals als neues Wohnquartier entwickelt werden und ein integrierter Bestandteil des Travekiezes werden. Daher sieht die aktuelle städtebauliche Konzeption der Bauwert das Wohnen als Schwerpunktnutzung vor. Infolge der stark zunehmenden Bevölkerungsentwicklung in Berlin und des steigenden Bedarfs nach neuem Wohnraum beabsichtigt die Bauwert, auf dem 2,6 ha großen Areal insgesamt ca. 650 Wohnungen zu errichten.

 

IMG_4758Gemäß dem abgestimmten Wettbewerbsergebnis und seiner Weiterentwicklung sind blockrandschließende, sechs- bis siebengeschossige Wohnbauten vorgesehen, die das Gesamtareal in Teilblöcke aufteilen.

In Orientierung am Leitbild der europäischen Stadt – öffentliche Vorderseite und ruhige Innenhöfe – werden verträgliche bauliche Dichtewerte erreicht (durchschnittliche Geschossflächenzahl GFZ = 2,6), die sich deutlich unterhalb der Dichtewerte der angrenzenden Grundstücke befinden (GFZ 3,0 – 4,5).

Besonders hervorzuheben sind die großzügigen Frei- und Grünflächen. Beispielhaft seien hier die beliebten Helenehöfe in der Nachbarschaft erwähnt. Die Abstandsfläche bei dem aktuellen Bauwert Projekt sind bis zu 70 % größer als diejenigen im bereits großzügigen Durchgangsbereich der Helenehöfe.

Es ist beabsichtigt, mindestens 85 % der Wohnungen am Mietwohnungsmarkt anzubieten und einen Teil des Wohnraums als Eigentumswohnungen zu verkaufen. Die geplanten Wohnungsgrößen berücksichtigen größtenteils das in Friedrichshain nachgefragte Maß an 1- und 3-Zimmerwohnungen. Es werden auch einige familienfreundliche 4-5 Zimmer Wohnungen angeboten. Die durchschnittliche Wohnraumgröße liegt bei 78 m². Der geplante Ausbaustandard entspricht den heutigen mittleren Ansprüchen für familiäres Wohnen.

Durch den Neubau von Wohnungen wird der angespannte Wohnungsmarkt entlastet. Dies ist eine alte Weisheit. Diese Ansicht teilen nahezu alle Fachleute und auch die Geschäftsführerin der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft, Frau Stefanie Frensch: „Der Wohnungsneubau ist das wichtigste Instrument, um den steigenden Mieten zu begegnen“. Im Moment erfährt die Großstadt Berlin einen bereinigten Zuwanderungssaldo von etwa 45.000 Menschen jährlich.