Preisgünstiges Wohnen

  • 122 Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen

Um ein einvernehmliches städtebauliches Konzept zu gestalten, fanden seit Ende 2012 zwischen der Bauwert und dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin sowie den AnwohnerInnen gemeinsame Gesprächsrunden statt. Zustimmung fand stets, dass ein Teil der Wohnungen als verbilligte Wohnungen angeboten werden sollen. Ursprünglich waren etwa 40 Wohnungen mit einem günstigen Mietzins geplant, nun sind es 122 Wohnungen.

Diese wurden bereits an die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft veräußert. Die 122 Wohnungen werden überwiegend über die Wohnungsbauförderung des Landes Berlin finanziert und belegungsgebunden für durchschnittlich 6,50 € pro Quadratmenter (netto/kalt) vermietet. Eine solche Kooperation zwischen einem privatem Projektentwickler und einem kommunalen Wohnungsunternehmen zur Entwicklung eines ganzheitlichen Quartiers ist beispielgebend auf dem Berliner Wohnungsmarkt.

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„Der Wohnungsneubau ist das wichtigste Instrument, um den steigenden Mieten zu begegnen“, sagte HOWOGE-Geschäftsführerin, Stefanie Frensch, anlässlich der Veröffentlichung dieser Zusammenarbeit am 9.7.2014.  „Dabei gilt es, Quartiere zu konzipieren, die die soziale Vielfalt unserer Stadt reflektieren. Hierzu sind neue Wege der Kooperation notwendig – private Investoren, Baugruppen, Genossenschaften und landeseigene Unternehmen müssen an einen Tisch geholt werden, um gemeinsam Quartiere zu gestalten.“

Das Projekt folgt dabei den Vereinbarungen des „Bündnis für Wohnungsneubau in Berlin“, das Anfang Juli 2014 zwischen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und den wohnungswirtschaftlichen Verbänden geschlossen wurde.